Türen & Objekttüren

Brandschutz-, Rauchschutz-, Wohnungseingangs- und gewerbliche Innentüren. Jede Kategorie hat eigene Normen. Wir sorgen dafür, dass die Tür genau das leistet, was sie soll.

Zweiflügelige graue Stahl-Objekttür mit rundem Sichtfenster in einem Betoninnenraum
KI-generiertes Bild
Was es ist

Die richtige Tür für den richtigen Zweck

Unter Objekttüren fallen sehr unterschiedliche Türen mit sehr unterschiedlichen Aufgaben. Eine Brandschutztür hält Feuer für eine definierte Zeit zurück. Eine Rauchschutztür hält Rauch dicht, hat aber keinen Feuerwiderstand. Beides zu verwechseln führt schnell zu einer Tür, die im Ernstfall nicht das tut, was das Brandschutzkonzept vorsieht.

Wir beraten, welche Türart Ihr Gebäude wirklich braucht, liefern sie als komplettes, zertifiziertes Element und montieren fachgerecht nach Herstellervorgabe, inklusive der Nachweise, die Sie später brauchen.

Für wen es passt

Hausverwaltungen und Eigentümer, Gewerbe- und Industriebauten, Sonderbauten mit erhöhtem Schutzbedarf. Überall dort, wo Brand- und Rauchschutz oder definierte Anforderungen an Innen- und Wohnungseingangstüren gelten. Welche Anforderungen wo greifen, steht auf den Seiten für Hausverwaltungen, öffentliche Gebäude und Arztpraxen und Kliniken.

Varianten

Die wichtigsten Türarten

Welche Tür infrage kommt, ergibt sich aus Brandschutzkonzept, Bauordnung und Nutzung. Ein Überblick über die gängigen Kategorien.

Brandschutztür T30–T120
Feuerschutzabschluss. Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an, von 30 bis 120.
Rauchschutztür (RS)
Kein Feuerwiderstand, aber geprüfte Rauchdichtheit. Muss selbstschließend sein und einen Türschließer haben.
Kombinierte Brand-/Rauchschutztür
Vereint beide Funktionen, z. B. als T30-RS, mit CE-Kennzeichnung nach EN 16034.
Wohnungseingangstür
Mit Anforderungen an Schallschutz, Einbruchhemmung und Differenzklima, am Markt oft in Ausstattungsstufen angeboten.
Mehrzweck- & Objekttür
Aus Stahl oder Aluminium für Technikräume, Keller und Übergänge, robust und funktional.
Feuerwiderstandsklassen

Was T30, T60 und T90 bedeuten

Die Zahl hinter dem „T" steht für die Zeit in Minuten, die die Tür einem Feuer standhält. Wo welche Klasse üblich ist, zeigt die Übersicht.

KlasseFeuerwiderstandTypischer Einsatz
T30 (EI 30)30 MinutenWohnungseingang, Kellerübergang
T60 (EI 60)60 MinutenTreppenhaus, Brandabschnittsgrenze
T90 (EI 90)90 MinutenIndustrie- und Gewerbebauten
T120 (EI 120)120 MinutenSonderbauten mit erhöhtem Schutzbedarf
Normen & Pflichten

Worauf es rechtlich ankommt

Bei Objekttüren steckt viel im Detail. Diese Punkte entscheiden darüber, ob eine Tür ihre Zulassung behält.

Region & Verfügbarkeit

Wo und wann wir für Sie da sind

Wir arbeiten in Schleswig-Holstein und Hamburg und sind Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr erreichbar. Brandschutz- und Objekttüren liefern wir als komplette, zertifizierte Elemente und montieren sie fachgerecht nach Herstellervorgabe. Die vorgeschriebene jährliche Wartung übernehmen wir auf Wunsch mit: herstelleroffen, auch für Türen, die ein anderer Betrieb eingebaut hat.

Häufige Fragen

Was Kunden uns oft fragen

Wann ist eine Brandschutztür überhaupt Pflicht?
Das ergibt sich aus Bauordnung und Brandschutzkonzept, etwa an Brandabschnittsgrenzen, in Treppenhäusern, an Kellerübergängen oder in Sonderbauten. Ob und welche Klasse Ihr Gebäude braucht, klären wir gemeinsam mit Bauherrn oder Hausverwaltung.
Was bedeuten T30, T60 und T90 konkret?
Die Zahl steht für die Feuerwiderstandsdauer in Minuten: T30 hält einem Feuer 30 Minuten stand, T90 entsprechend 90 Minuten. Je höher der Schutzbedarf, desto höher die Klasse, bis hin zu T120 in Sonderbauten.
Was unterscheidet eine Brandschutztür von einer Rauchschutztür?
Eine Brandschutztür hält Feuer für eine definierte Zeit zurück. Eine Rauchschutztür hat keinen Feuerwiderstand, ist aber geprüft rauchdicht und muss selbstschließend sein. Beides lässt sich in einer kombinierten Tür vereinen, etwa als T30-RS.
Darf ich eine Brandschutztür zum Lüften offenhalten?
Nicht mit einem Keil, das kann nach § 145 StGB strafbar sein. Offenhalten ist nur über eine geprüfte Feststellanlage mit Rauchmelder erlaubt, die die Tür im Brandfall automatisch schließt. So eine Anlage können wir nachrüsten.
Gibt es verbindliche Vorschriften für Wohnungseingangstüren?
Die DIN/TS 18105 (2025, zuvor DIN SPEC 18105) nennt Mindestanforderungen an Schallschutz, Einbruchhemmung und Differenzklima, ist als Technische Spezifikation aber rechtlich nicht verpflichtend. Sie ist ein guter Orientierungsrahmen. Welche Ausstattung sinnvoll ist, hängt von Lage und Gebäude ab.
Nächster Schritt

TÜR GESUCHT, DIE PASST?

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben über das Formular. Wir melden uns zeitnah mit einer kostenlosen Ersteinschätzung und einem unverbindlichen Angebot. Erreichbar Mo–Fr 8–20 Uhr.