Automatische Türsysteme

Dreh-, Schiebe-, Falt- und Karusselltüren mit elektrischem, elektrohydraulischem oder pneumatischem Antrieb. Wir planen, montieren und prüfen sie, damit sie sicher öffnen und die vorgeschriebenen Nachweise erfüllen.

Gläserner Gebäudeeingang mit automatischer Schiebetür am Abend
KI-generiertes Bild
Was es ist

Kraftbetätigte Türen, sicher gedacht

Eine automatische Tür ist mehr als ein Komfortmerkmal. Sobald ein Antrieb sie bewegt, gilt sie als kraftbetätigtes Bauelement im Sinne der Maschinenrichtlinie mit eigenen Sicherheitsanforderungen. Das ist unabhängig davon, ob die Tür am Eingang steht, im Inneren eines Gebäudes oder in einem Fluchtweg.

Für Sie heißt das: Die Technik muss so ausgelegt sein, dass niemand eingeklemmt wird, dass die Tür im Notfall zuverlässig öffnet und dass jeder Schritt dokumentiert ist. Genau dafür sorgen wir, von der ersten Aufnahme vor Ort bis zur jährlichen Prüfung.

Für wen es passt

Praxen und Kliniken, Hotels und Einzelhandel, Verwaltungs- und Bürogebäude. Überall dort, wo viele Menschen einen barrierefreien, komfortablen Zugang brauchen. Auch als Nachrüstung oder Ersatz einer bestehenden Anlage. Was in Ihrem Gebäudetyp konkret zählt, steht auf den Seiten für Arztpraxen und Kliniken, den Einzelhandel und öffentliche Gebäude.

Varianten

Welche Tür zu welchem Eingang passt

Der richtige Türtyp hängt von Durchgangsbreite, Personenfrequenz und den baulichen Gegebenheiten ab. Diese Varianten kommen am häufigsten infrage.

Drehflügeltür
Die klassische automatische Eingangstür, ein- oder zweiflügelig. Gute Wahl, wenn wenig Platz für seitliche Bewegung ist.
Schiebetür
Platzsparend bei hohem Durchgangsvolumen, inklusive Teleskop- und Bogenschiebetür für breite oder gerundete Eingänge.
Falttür
Für schmale Durchgänge mit begrenztem Raum, in denen weder Dreh- noch Schiebeflügel genug Platz finden.
Karusselltür
Hoher Personendurchsatz bei gleichzeitigem Schutz vor Zugluft und Wärmeverlust, typisch für stark frequentierte Eingänge.
Kombinierbar

Automatische Türen lassen sich mit Rauch- und Feuerschutzfunktion, Rauch- und Wärmeabzug (RWA) oder einer Zutrittskontrolle koppeln. Was davon sinnvoll ist, klären wir im Rahmen der Gefahrenanalyse.

Ablauf bei TTS

Von der Aufnahme bis zur Prüfung

  1. Bedarfsaufnahme vor Ort
    Wir sehen uns Durchgangsbreite, Nutzerfrequenz und die baulichen Gegebenheiten an. Das ist die Grundlage für jede weitere Entscheidung.
  2. Auswahl von Türtyp und Antrieb
    Passend zur Nutzung empfehlen wir Bauart und Antriebstechnik. Im Service arbeiten wir herstelleroffen, bei Neuanlagen bevorzugt mit Antrieben von GEZE und dormakaba.
  3. Gefahrenanalyse und Risikobewertung
    Nach Norm legen wir fest, welche Sicherheitseinrichtungen die Anlage konkret braucht: Sensorik, Sicherheitsabstände und eine Notöffnung.
  4. Angebot und Einbau
    Sie erhalten ein transparentes Angebot. Montiert wird inklusive Sensorik, Sicherheitsabständen und geprüfter Notöffnung.
  5. Inbetriebnahme und jährliche Prüfung
    Fachpersonal nimmt die Anlage in Betrieb. Danach übernehmen wir auf Wunsch die vorgeschriebene jährliche Prüfung und Wartung.
Normen & Pflichten

Was das Gesetz verlangt

Automatische Türen sind klar geregelt. Die wichtigsten Grundlagen im Überblick, damit Sie wissen, worauf es bei einer prüfsicheren Anlage ankommt.

Region & Verfügbarkeit

Wo und wann wir für Sie da sind

Wir arbeiten in Schleswig-Holstein und Hamburg und sind Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr erreichbar. Im Service arbeiten wir herstelleroffen: Wir warten und reparieren auch Anlagen, die ein anderer Betrieb eingebaut hat. Bei Neuanlagen setzen wir auf bewährte Antriebe von GEZE und dormakaba. Als Elektrotechniker-Meisterbetrieb übernehmen wir Planung, Montage und Prüfung selbst. Wer barrierefrei bauen möchte, plant am besten gleich nach DIN 18040-1, gerade bei öffentlichen und gewerblichen Gebäuden.

Häufige Fragen

Was Kunden uns oft fragen

Muss meine automatische Tür wirklich jedes Jahr geprüft werden?
Ja. Vorgeschrieben ist eine sicherheitstechnische Prüfung durch einen Sachkundigen vor der Erstinbetriebnahme, danach mindestens einmal jährlich und zusätzlich nach baulichen oder funktionalen Änderungen. Das gilt unabhängig vom Hersteller der Anlage.
Was passiert haftungsrechtlich, wenn die Prüfung fehlt?
Als Betreiber unterliegen Sie der Verkehrssicherungspflicht (§ 823 BGB). Kommt es an einer ungeprüften oder ungewarteten Tür zu einem Schaden, haften Sie, und Versicherungs- oder Garantieschutz kann entfallen. Die jährliche Prüfung ist die dokumentierte Absicherung dagegen.
Was ist der Unterschied zwischen DIN 18650 und EN 16005?
Die DIN 18650 ist die national gültige, in Teilen strengere Norm und in Deutschland baurechtlich eingeführt. Die europäische EN 16005 betrifft dieselben Türtypen und ergänzt die DIN 18650, ersetzt sie aber nicht. In der Praxis planen wir nach dem strengeren der beiden Maßstäbe.
Lässt sich eine ältere Automatiktür nachrüsten?
In vielen Fällen ja. Ob sich eine Nachrüstung von Sensorik und Sicherheitseinrichtungen lohnt oder ein Austausch sinnvoller ist, entscheidet sich nach der Bestandsaufnahme vor Ort, abhängig von Zustand, Antrieb und den heutigen Sicherheitsanforderungen.
Was kostet eine jährliche Prüfung und Wartung?
Das hängt von Türtyp, Antrieb und Nutzungsfrequenz ab. Statt einer pauschalen Hausnummer nennen wir Ihnen nach einem kurzen Blick auf die Anlage einen konkreten Festpreis. Schildern Sie uns Ihre Situation einfach über das Formular.
Nächster Schritt

AUTOMATIKTÜR GEPLANT?

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben über das Formular. Wir melden uns zeitnah mit einer kostenlosen Ersteinschätzung und einem unverbindlichen Angebot. Erreichbar Mo–Fr 8–20 Uhr.