Der Eingang muss barrierefrei sein, hygienisch und im Winter trotzdem dicht. Gleichzeitig darf der Betrieb nicht stehen: Sprechstunde und Transporte laufen weiter, während gearbeitet wird. Darauf legen wir Planung, Montage und Prüfung aus.
Die meisten Anfragen aus Praxen und Kliniken beginnen an derselben Stelle: am Haupteingang. Eine Drehtür, die zu schwer geht. Oder ein Antrieb aus den Nullerjahren, der noch läuft, aber nicht mehr sauber zwischen einer zügig gehenden Person und einem Rollator unterscheidet.
Dazu die Türen im Inneren. Wer die Hände frei halten muss, drückt sie mit dem Ellbogen oder der Hüfte auf. Das ist der Punkt, an dem Beschläge ausschlagen und an dem berührungsloses Öffnen kein Komfort mehr ist, sondern Hygiene.
Über allem steht der Betrieb. Ein Eingang, der drei Tage gesperrt ist, verschiebt Sprechstunden und Transporte. Deshalb entscheidet hier oft weniger die Technik als die Frage, wie sie eingebaut wird.
Ältere Anlagen erkennen langsame Personen schlecht: Die Tür schließt zu früh oder öffnet zu spät. Häufig lässt sich das mit neuer Sensorik und einer sauberen Einstellung lösen, ohne die ganze Anlage zu tauschen.
Vier Anforderungen treffen hier an derselben Tür zusammen, und sie widersprechen sich teilweise.
Am Eingang geht es meist um automatische Schiebe- oder Drehflügeltüren samt Sensorik, Gefahrenanalyse und Notöffnung. Bei stark frequentierten Eingängen kommt der Windfang dazu, weil sonst jede Öffnung Wärme kostet.
Im Inneren sind es die Objekttüren mit ausreichendem lichtem Maß sowie Rauch- und Brandschutztüren im Flur. Oft reicht es, Beschlag und Schließer zu tauschen, statt die komplette Tür zu erneuern.
Wo Bereiche getrennt gehören, etwa Medikamenten-, Labor- und Technikräume, planen wir Schließanlagen oder elektronische Zutrittskontrolle mit nachvollziehbarer Berechtigungsvergabe. Verlorene Transponder lassen sich sperren, ohne die Anlage zu tauschen.
Läuft alles, bleibt die Pflicht: die jährliche sicherheitstechnische Prüfung und Wartung durch einen Sachkundigen, auf Wunsch auch für Anlagen, die ein anderer Betrieb eingebaut hat.
Beschreiben Sie uns über das Formular kurz Ihren Eingang: Türtyp, Alter der Anlage, tägliche Frequenz. Sie bekommen eine Ersteinschätzung und einen Vorschlag, wie sich der Umbau ohne Betriebsunterbrechung planen lässt. Erreichbar Mo–Fr 8–20 Uhr.