Automatiktüren für den Einzelhandel

Im Handel ist die Eingangstür ein Betriebsmittel, kein Bauteil. Sie öffnet mehrere hundert bis über tausend Mal am Tag, und wenn sie steht, steht der Umsatz. Wir planen, montieren und warten sie so, dass genau das nicht passiert.

Ausgangslage

Die Tür, die den Umsatz trägt

Rechnen Sie einmal grob nach: Bei tausend Öffnungszyklen am Tag kommt eine Ladentür im Jahr auf eine Zahl, die jedes Bauteil im Gebäude in den Schatten stellt. Verschleiß an Laufwerk, Rollen und Sensorik ist deshalb kein Defekt, sondern Normalzustand.

Das Gute daran: Er kündigt sich an. Eine Tür, die nachschleift, unruhig läuft oder in der Endlage schlägt, sagt Wochen vorher, dass etwas ansteht. Wer das im Wartungstermin mitnimmt, tauscht ein Rollenpaar statt eines Antriebs.

Der zweite Dauerthema ist der Windfang. Jede Öffnung kostet im Winter Wärme. Zu langsame Türen und falsch eingestellte Offenhaltezeiten treiben die Heizkosten, ohne dass es jemand am Zähler zuordnet.

Der teuerste Moment

Der Ausfall am Samstagvormittag. Deshalb ist bei Ladentüren die Ersatzteilfrage so wichtig: Für gängige Antriebe halten wir die Verschleißteile vor und prüfen bei Fremdanlagen vorab, ob Nachschub überhaupt lieferbar ist.

Besonderheiten

Was im Handel anders läuft

Publikumsverkehr, Rettungsweg und Diebstahlschutz treffen an derselben Tür aufeinander. Das erzeugt Zielkonflikte, die vorher geklärt gehören.

Frequenz statt Zyklen auf dem Papier
Antrieb und Bauart werden nach der tatsächlichen Nutzung ausgelegt. Eine Tür für 200 Öffnungen am Tag ist eine andere als eine für 1.500.
Rettungsweg
Der Eingang ist meist zugleich Fluchtweg. Das schränkt ein, welche Türbauart zulässig ist und welche Notöffnung die Anlage braucht.
Notausgang gegen Diebstahlschutz
Verschlossene Nebenausgänge sind der häufigste Mangel im Handel. Zulässig ist nur Technik, die den Fluchtweg jederzeit von innen freigibt.
Energie am Windfang
Öffnungsweite, Laufgeschwindigkeit und Offenhaltezeit lassen sich einstellen. Das senkt Zugluft und Wärmeverlust, ohne den Durchgang zu bremsen.
Normen & Pflichten

Was in Verkaufsstätten gilt

Typische Aufträge

Was Händler bei uns beauftragen

Der Klassiker ist der Eingang: automatische Schiebe-, Dreh- oder Karusselltüren mit Sensorik, Break-out und geprüfter Notöffnung. Bei hoher Frequenz zählt neben der Bauart vor allem der Antrieb.

Dahinter kommen die Türen, die kein Kunde sieht: Nebenausgänge, Lager- und Personaltüren, dazu Rauch- und Brandschutztüren. Genau dort sitzen im Handel die meisten Mängel aus der Begehung.

Wo angeliefert wird, kommen Rolltore und Sektionaltore an der Warenannahme dazu, inklusive der vorgeschriebenen jährlichen Prüfung.

Und weil ein Ausfall im Handel direkt Geld kostet, läuft der Rest über Wartung im festen Intervall mit Blick auf die Verschleißteile. Störungen priorisieren wir nach dem Grad der Beeinträchtigung: Eine blockierte Eingangstür kommt vor einer klemmenden Lagertür.

Zusammenarbeit

Montage nach Ladenschluss

  1. Aufnahme im laufenden Betrieb
    Wir sehen uns die Tür an, während sie arbeitet. Frequenz, Laufgeräusch und Sensorikverhalten sagen mehr als jedes Datenblatt.
  2. Angebot mit Varianten
    Sie bekommen die Bauart, die zur Frequenz passt, und dazu die Alternative. Damit lässt sich abwägen, was Anschaffung und was Betriebskosten sind.
  3. Termin nach Ladenschluss oder am Ruhetag
    Montiert wird außerhalb der Öffnungszeiten. Der Zeitplan steht vorher fest, damit Personalplanung und Anlieferung darauf eingehen können.
  4. Einbau und Einstellung
    Nach der Montage stellen wir Öffnungsweite, Geschwindigkeit und Offenhaltezeit auf Ihre Frequenz ein und prüfen die Notöffnung.
  5. Wartung außerhalb der Stoßzeiten
    Die jährliche Prüfung legen wir in Randzeiten. Verschleißteile tauschen wir vorausschauend, statt auf den Ausfall zu warten.
Häufige Fragen

Was Händler uns oft fragen

Darf unsere automatische Schiebetür im Fluchtweg liegen?
Ja, aber nur unter Bedingungen. Die Tür muss bei Ausfall der Energiezufuhr selbsttätig öffnen oder sich manuell aufschieben lassen und den Technischen Baubestimmungen für Rettungswege entsprechen. Rein manuell betätigte Karussell- und Schiebetüren sind im Fluchtweg unzulässig.
Können Sie nach Ladenschluss montieren?
Ja, das ist im Handel die Regel. Montage und Wartung laufen nach Feierabend oder am Ruhetag. Den Zeitplan legen wir vorher fest, damit Sie Personal und Anlieferung darauf einstellen können.
Wie oft muss die Eingangstür bei hoher Frequenz geprüft werden?
Mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen. Bei sehr hoher Nutzung ist ein kürzeres Intervall sinnvoll, weil Verschleiß an Laufwerk und Sensorik schneller auftritt. Was für Ihre Tür passt, legen wir nach der ersten Prüfung fest.
Was hilft gegen Zugluft und Heizkosten am Eingang?
Meist die Einstellung, nicht der Umbau. Öffnungsweite, Laufgeschwindigkeit und Offenhaltezeit lassen sich an die tatsächliche Frequenz anpassen. Erst wenn das nicht reicht, lohnt der Blick auf Windfang oder Karusselltür.
Nächster Schritt

LADENTÜR MACHT ÄRGER?

Schreiben Sie uns über das Formular, um welche Tür es geht: Bauart, ungefähres Alter und wie viele Kunden am Tag durchgehen. Sie bekommen eine Ersteinschätzung und einen Terminvorschlag außerhalb Ihrer Öffnungszeiten. Erreichbar Mo–Fr 8–20 Uhr.