In der Verwaltung entscheidet selten die neueste Technik, sondern der Bestand: gewachsene Schließanlagen, Haustüren aus drei Jahrzehnten, ein Schließplan, den niemand mehr findet. Wir nehmen diesen Bestand auf, bringen ihn auf einen dokumentierten Stand und halten ihn im Intervall, für ein Objekt oder für den ganzen Bestand.
Wer Wohnanlagen verwaltet, plant selten neu. Der Alltag ist Bestand: eine Schließanlage, die über zwanzig Jahre mitgewachsen ist, Haustüren aus verschiedenen Jahrzehnten, dazu Keller, Müllräume und Tiefgaragen.
Das eigentliche Problem ist dabei fast immer der Schließplan. Fehlt er, lässt sich kein Zylinder mehr sauber nachbestellen, und niemand kann sagen, welcher Schlüssel wohin passt.
Dazu die Türen im Treppenhaus. Türschließer, die seit Jahren nicht nachgestellt wurden, schlagen ins Schloss oder ziehen die Tür nicht mehr ganz zu. Bei einer Rauchschutztür ist das ein Mangel, kein Komfortthema.
Ein verlorener Generalschlüssel. Er öffnet im Zweifel jede Tür und entwertet damit die ganze Anlage. Ob alles getauscht werden muss oder sich der betroffene Bereich abgrenzen lässt, hängt am Schließplan.
Technisch unterscheidet sich eine Wohnanlage kaum von einem Gewerbeobjekt. Der Unterschied liegt im Weg zur Entscheidung.
Für Verwaltungen mit mehreren Objekten ist ein Rahmenvertrag der ruhigere Weg: gebündelte Wartungstermine, gleiche Konditionen und ein fester Ansprechpartner, der den Bestand kennt. Neue Objekte kommen im laufenden Vertrag dazu.
Am häufigsten geht es um die Schließanlage. Wir bauen mechanische Schließanlagen mit sauberem Schließplan auf oder erweitern eine bestehende Anlage. Häufen sich Schlüsselverluste, lohnt ein elektronisches System mit sperrbaren Berechtigungen.
Der zweite Block sind die Türen selbst: Haus- und Wohnungseingangstüren nach Widerstandsklasse, dazu Rauchschutztüren im Treppenraum. Oft reicht es, Zylinder, Beschlag und Schließer aufeinander abzustimmen, statt die Tür zu tauschen.
Läuft der Bestand, geht es ums Halten. Wir übernehmen die dokumentierte Wartung von Türschließern, Feststell- und Rauchschutzanlagen. Störungen priorisieren wir nach dem Grad der Beeinträchtigung: eine offen stehende Haustür vor einem klemmenden Schließer im Keller.
Steht Größeres an, beginnt es mit Beratung und Planung vor der Eigentümerversammlung: Bestand aufnehmen, Varianten durchrechnen, Angebot vorlagefähig machen.
Schildern Sie uns über das Formular kurz Ihren Bestand: Zahl der Objekte, Art der Anlagen, was gerade drückt. Sie bekommen eine Ersteinschätzung und ein Angebot, das sich in der Versammlung vorlegen lässt. Erreichbar Mo–Fr 8–20 Uhr.